Schädlinge

Als Schädlinge möchte ich folgende Arten beschreiben, die wenn auch selten im Garten oder Treibhaus vorkommen. Wichtig ist es den Schädling zu erkennen um ihn bekämpfen zu kennen.
Es gibt viele Möglichkeiten Schädlinge zu bekämpfen, althergebrachte z.B.Kaliseifenpräparate und Biologischer Pflanzenschutz, (z. B. ÖRE Bio-Protect Tel. 04307 6981 ) bei den aber das richtige  Raubinsekt gefunden werden muss. Auch müssen die richtigen Temperaturen und Luftfeuchte vorhanden sein, und seinen Preis hat es auch. z.B. Raubmilben gegen die Spinnmilbe einsetzbar, für 25 qm Treibhaus kosten 15,-€.
Nach meiner Erfahrung bringt es am meisten, ein Klima in den Treibhäuser zu haben, bei denen die Ausbreitung der Insekten störend wirkt. Im Treibhaus kann durch das Ausräuchern mit Schwefelblüte vielen Schädlingen und Pilzen eine Ende gemacht werden.
Der Maulwurf gehört im Garten auch zu den Schädlingen. Da er unter das Artenschutzgesetzt fällt, darf man aktiv nicht bekämpfen. Man kann leidlich versuchen den Erdbewohner zu vertreiben. Den strengen Geruch von Holunderblätter- Jauche, Thuja- Fichtenzweig Jauche oder frischer Molke, in die Gänge gegossen, soll der Maulwurf gar nicht mögen. Auch Menschen und Hundehaare sollen abschreckend wirken. Das Glattharken der Haufen fördert seine Grabtätigkeit. Um pfeifende Windräder oder Klangspiele macht er meist einen Bogen. In Gärten, in denen Katze und Hunde zu Hause sind, hat der Maulwurf kein leichtes Spiel und räumt häufig das Feld.
, Symtom möglicher Schädling
klebrige Blätter Honigtau Blattläuse Weiße Fliege Schildläuse
wieße , watteartige Substanz  Woll oder Schmierläuse    
fleckige, vergilbte Bläter Spinnmilben Fransenflügler  
Blätter angefressen Schmetterlingsraupen Blattwespenlarven Käfer
Welkerscheinungen Dickmaulrüßlrer Schmetterlingsraupen Trauermücken 
minenartige Gänge an den Blättern Mienierfliegenlarven    
gallenartige Blattverformungen Gallwespen Gallmilben Blattläuse


Spinnmilben, 
0,5 mm große gelbliche bis hellbraune oder rötliche runde Tiere. Feine, hauchdünne Spinnfäden zwischen den Stängeln und Trieben, daran winzige Tiere sichtbar. Stechen die Blätter an und saugen den Saft ab. Raubmilben einsetzen oder Blattlausfrei sprühen. Luft feucht und warm halten.
Bei rechtzeitiger Erkennung Raubmilben einsetzen die es beim Biologischen Pflanzenschutz  zu kaufen gibt. Es soll auch  Bio Myctan- Spay von "Neudorff" helfen

 


Raubmilben,
 werden gegen Spinnmilben eingesetzt. Sie müssen aber schnell nach den ersten Befall von Spinnmilben meist auf Bohnenblätter ausgesetzt  werden.



Blattläuse, 
1-3 mm runde spindelförmige Insekten. Oft in Kolonien und an Triebspitzen. Seifenlauge oder verdünnte frische Brennnessellesbrühe. Ein Kübel mit frischen Brennsesseln  und kalten Wasser 12-24 Stunden stehen lassen und dann sprühen.


Bohnenlaus, 
Blattläuse, 1-3 mm runde spindelförmige Insekten. Oft in Kolonien und an Triebspitzen. Seifenlauge oder verdünnte frische Brennnessellesbrühe.
Schmierseifen Brühe, 150-300 gr reine Schmierseife in 10 Liter Wasser verrühren. Etwas abkühlen lassen, ungefähr 1/2 Liter Brennspiritus zugeben. Die Brühe nach dem erkalten unverdünnt ausspritzen.





Der Marienkäfer und Räuberische Gallmücken als Gegenspieler bei vielen Blattlausarten.



Dickmaulrüßler,
 der als erwachsener Käfer 1 cm groß, schwarz mit hellen Flecken auf dem Hinterteil.
Ein Nachtaktiver Käfer der meistens nur an seinen halbmondförmige Buchtenfraß zu erkennen ist.




Matoden,
als Gegenspieler des Dickmaulrüßler. Hier in 50- facher Vergrößerung. Er muss sehr gezielt auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit eingesetzt werden.



Weiße Fliegen, 
2 mm große weiße Tiere, die bei Berührung leicht auffliegen. Sie sitzen meist an der Unterseite der Blätter.
Die Schlupfwespe wird als natürlicher Gegenspieler eingesetzt.