Küchengewürze- Küchenkräuter, Bärlauch, Basilikum, Borretsch, Dill, Meerrettich, Melisse, Petersilie, 
Pfefferminze, Rosmarien, Knoblauch, Thymian, Knoblauch Salbei


Küchengewürze und Küchenkräuter gehören zu einen guten Gemüsegarten. Ich habe eine kleine Auswahl der am meisten in der Küche benutzten Gewürze und Kräuter, die auch in meinen Garten wachsen getroffen.
 Viele Gewürzkräuter entfalten ihr volles Aroma erst, wenn sie zum richtigen Zeitpunkt geerntet werden. Die Tageszeit (günstig sind der frühe Morgen oder der spätere Abend) ist dabei für einzelne  Pflanzen weniger entscheiden, als die Wachstumsphase, in der sich die Kräuter befinden. So sollte man bei einigen gar nicht erst warten, bis sie geblüht haben. Bei anderen Gewürzpflanzen sollte der Schnitt dagegen mit dem Beginn oder erst während der Blüte durchgeführt werden.


Knoblauch im Garten Knoblauch eine Zwiebel die nicht ausgesät wird, sondern durch teilen der Zwiebel vermehrt wird.
Aus Brutzwiebeln, die entweder im Herbst oder im Frühjahr  gepflanzt werden können, entwickeln sich im ersten Jahr einfache, runde Zwiebeln, so genannte 'Rundlinge'. Diese werden entweder noch im Herbst  gepflanzt oder über den Winter aufbewahrt. Erst im zweiten Jahr bilden sich die bekannten, zusammengesetzten Zwiebeln. Der Boden sollte gut bearbeitet mit Kompost gemischt und in einer sonnigen Lage sein.



Meerrettich wuchert im Garten Meerrettich möchte eine halbschattige  Lage, nahrhafter, humoser, sand-lehmiger Boden ohne Staunässe. Braucht Platz zum Wuchern (kann durch Pflanzung mit im Boden eingelassenen Kübeln oder Eimern mit Löchern im Boden verhindert werden). Nur einjährige Wurzeln verwenden, alte werden holzig. Die Seitenwurzeln sollten etwa 1- 2 cm dick  sein. Im Frühjahr oder im Herbst werden sie  schräg in die Erde gelegt und die Seitentriebe werden immer wieder entfernt. Durch hobeln der Wurzel kann man Meerrettich lange im Tiefkühlschrank haltbar machen.



Bärluch Bärlauch eine Zwiebelähnliche Wurzel , aus denen jeweils ein Stängel entspringt. Intensiver knoblauchartiger Geruch und Geschmack. Bevorzugt auf kalkhaltigen, humosen Böden und für den mehrjähriger Anbau geeignet und Vermehrt sich durch Tochterzwiebeln. Ansucht aus Saat ist schwierig.
Frische Blätter (und auch Blüten) eignen sich aufgrund des milden Knoblauchgeschmacks als Gewürz (Suppen, Salate, Gemüse, Fleischgerichte, Soßen, Brotsaufstrich, Weichkäse, Kräuterquark, auch  in Essig oder Öl eingelegt  Zwiebeln ergeben eine Gemüsebeilage. 



Pfefferminze Pfefferminze liebt halbschattige, warme Lage, leichten, humusreichen, feuchten Lehmboden. Wärme fördert das Wachstum. Trockene, verdichtete schwere Böden sind ungeeignet. Breitet sich schnell aus und die Wucherung sollte eingedämmt werden durch Bepflanzen von Töpfen oder Eimern ohne Boden. Wird für Fisch, Fleisch und und Geflügel benutzt. Tee kann man aus frischen  (erster Aufguß nicht verwenden, da bitter) oder getrockneten zerkleinerten  Blätter verwenden.




Dill Dill einjähriger Doldenblütler, halbschattig, feuchter, windgeschützter Standort, keine Staunässe. Auch für mageren Boden geeignet, Kompost verbessert aber erheblich den Ertrag. Bei Aussaat sollte eine Bodentemperatur von 12- 16 Grad sein und die Pflanzen am Standort belassen.
Dill wird verwendet für Fischspeisen und Meeresfrüchte, Fleischgerichte (z.B. in Sahnesoße), Gurkengerichte, Kartoffelsalat, Rührei, Tomaten und Salate. Zum Einlegen von Gurken und Kürbissen geeignet.



 

Petersulie Petersilie liebt einen halbschattigen bis sonnigen Standort und der Boden sollte  mittelschwer, nahrhaft und humusreich sein. Die Aussaat ab März in 2 cm tiefe und einen Reihenabstand von 20 cm. Die Ernte ist ganzjährig und die Blätter (die mittleren Herzblätter stehen lassen) schmecken herb- würzig und ein wenig bitter Verwendet wird Petersilie überwiegend für Suppen, Salate und Kartoffeln

 


Schnittlauch Schnittlauch sollte sonnig auf mittelschweren, frischen und humusreichen Boden stehen. Durch teilen älterer Pflanzen im Frühjahr kann man sie leicht vermehren. Bei Aussaat 2-3 cm tief (Dunkelkeimer) können sie im Treibhaus ab März vorgezogen werden. Die Ernte ist mehrmals im Jahr möglich und die Blütenbildung sollte durch abschneiden verhindert werden. Verwendet wird Petersilie vor allen für Kartoffeln, Suppen, Salaten oder auch auf einer Butter oder Quarkschnitte.

 

 

Basilikum Basilikum, sonnig, warm und lockeren, humusreichen Boden pflanzen. Die Aussaat kann ab März (Dunkelkeimer) im Treibhaus erfolgen und wird ab Mai  ins Freiland gesetzt. Die Blätterwerden, solange sie zart sind gepflückt und nach der Blüte 10 cm über den Boden abgeschnitten. Die Blätter schmecken leicht süßlich, pikant und zitronenartig und werden für Salate, Tomaten und Mozzarella Käse verwendet.

 

 

Borretsch Borretsch liebt sonnigen, lockeren wasserdurchlässigen, nährstoffreichen Boden. Die Aussaat (Dunkelkeimer) erfolgt im Freiland von April bis Juli. Die Pflanzen ca. 30 x 30 cm  pflanzen, mehrmals hacken und mit reifen Kompost düngen. Die jungen zarten Blätter können das ganze Jahr geerntet werden. Diese schmecken frisch säuerlich, gurkenähnlich. Für Salate und Kräutersoßen verwendbar. Auch die Blüten (eßbar) eignen sich zum Dekorieren.

 

 

Rosmarin Rosmarin soll sonnig, warm und geschützt gepflanzt werden. Der Boden, locker, tiefgründig humusreich und nicht zu trocken sein. Rosmarin kann über Saatgut oder Stecklinge vermehrt werden, was aber nicht immer gelingt. Die Blätter und Triebspitzen werden das ganze Jahr geerntet und haben ein kräftiges, würziges Aroma. Es eignet sich für Hammel, Wild, Geflügel und pikante Soßen.  

 

 

Thymian Thymian liebt einen halbschattigen bis sonnigen Standort mit lockeren, kalkhaltigen Boden. Die Aussaat kann im Treibhaus ab März bis Mai erfolgen. Mit Stecklingen und durch Teilen von Pflanzen kann er vermehrt werden. Die frischen Triebe kann man den ganzen Sommer ernten.Er hat ein kräftiges, würziges Aroma und wird in kleinen Mengen für Wild, Hammel, fettes Fleisch, geflügel und pikante Soßen verwendet. 

 

 

Melisse Melisse möchte einen sonnigen, warmen und geschützten Platz mit tiefgründigen, humusreichen und nicht zu trockenen Boden haben. Die frischen Triebspitzen erntet man den ganzen Sommer. Er passt zu Kräuterbutter, Rohkostsalat, Eier, Fisch und Pilzspeisen. Getrocknete Blätter können auch als Tee verwendet werden.

 

 

Salbei Salbei braucht einen sonnigen, trockenen Standort mit lockeren, kalkhaltigen und zu nahrhaften Boden. Ab März im Treibhaus aussähen und ab Mitte mai in den Garten pflanzen. Die frischen Blätter können das ganze Jahr genutzt werden. Salbei hat ein kräftiges Aroma und wird in kleinen Mengen gebraucht. es eignet sich für Wild, Hammel, fettes Fleisch, Geflügel und Soßen.

 

 

Praktische Tipps für Aussaat und Zubereitung
Lavendel, Rosmarin oder Salbei (Sträucher) kann man durch Stecklinge  andere wie Thymian, Melisse, Minze, Schnittlauch kann man durch teilen vermehren. Für das konservieren von Küchenkräuter eignet sich das Einfrieren von Petersilie, Schnittlauch und Knoblauchgrün in  Eiswürfelbehälter.
Eine ganze Reihe von Kräuter kann man auch gut trockenen: Dazu gehören Thymian, Lavendel, Rosmarin, Melisse. In Bündeln in warmen aber nicht in direkter Sonne vor Regen geschützt trocknen lassen oder zerkleinert in dichtschließende Gläser füllen. Viele der oben genannten Kräuter kann man auch auf dem Balkon in Töpfen kultivieren und so immer frisch für die Küche bereit halten. Dann gibt es noch die Möglichkeit Kräuter in Öl frisch zu halten.
Einen letzten Tipp zum Schluß: Nicht das Etikettieren  von Pflanzen und und gelagerten Kräuter vergessen.